So gehst du richtig mit Panikattacken in der Nacht um

Viele Menschen wachen aus dem Schlaf ohne offensichtlichen Grund auf. Die Betroffenen sind von der Angst ergriffen und diese kann nicht erklärt werden. Der Atem ist ungleichmäßig und schnell, das Herz rast und die Brust ist eng. In der Nacht können die Personen oft nicht mehr einschlafen und es besteht Angst davor, wieder am Abend Schlafen zu gehen. Ist dies der Fall, handelt es sich oft um eine Panikattacke in der Nacht.

Die Panikattacke nachts ist genau das gleiche wie die Panikattacke am Tag. Die Attacke startet während des Schlafens und zwar meist etwa 30 bis 90 Minuten nachdem die Personen eingeschlafen sind.

 

Die Symptome der Panikattacken

Die Symptome der Panikattacken sind meist unerklärliches Untergangsgefühl, Hitzewallungen, Frösteln, Zittern, Schwitzen, Enge in der Brust, Atemschwierigkeiten, Hyperventilation und der erhöhte Herzschlag. Im Vergleich zu den Panikattacken am Tag sind die atembezogenen Symptome in der Nacht oft stärker. Mit dazu gehören Atemschwierigkeiten, ungleichmäßiges Atmen, schnelles Atmen und schweres Atmen.

Verglichen zu der Variante während des Tages sind die Panikattacken in der Nacht auch meist deutlich beängstigender. Der Grund ist, dass Personen beim Erwachen dann direkt von der Panik eingenommen sind. Bevor die Attacke einsetzt, kann keiner die Gedanken klar formen. Der Attacke gehen keine Warnsignale voraus und somit können keine präventiven und vorzubereitenden Taktiken eingeübt werden.

 

Wer ist von den Attacken betroffen?

Wer keine Panikattacken währen des Tages hat, der wird auch relativ unwahrscheinlich in der Nacht eine Attacke haben. Bei den Leuten mit Panikstörungen sind nächtliche Attacken allerdings ziemlich häufig. Die Attacken treten allerdings deutlich seltener auf als während des Tages. Etwa vierzig bis siebzig Prozent der Patienten bei Panikattacken haben zumindest einmal die nächtliche Panikattacke.

Wer häufig Atembeschwerden hat, der ist meist anfälliger für Attacken in der Nacht. Gründe für die Panikattacken sind oft der Drogenkonsum während des Tages, der Alkoholkonsum am Abend oder auch gewisse Ereignisse am vorherigen Tag. Auch mit zu den Gründen gehört der Anstieg von der CO2-Konzentration und das höhere Erregungslevel von den Angstpatienten.

 

Was hilft bei den Panikattacken nachts?

Es ist schwieriger, dass mit der Attacke in der Nacht umgegangen wird, wie am Tag. Es gibt keine Vorbereitungszeit und keine Warnung. Die normalen Techniken bei dem Umfang können allerdings auch hier helfen. Keiner sollte sofort wieder versuchen einzuschlafen.

Besser ist, wenn das Licht angemacht wird und man sich auf die Symptome konzentriert. Viele Betroffene sprechen mit sich selbst und der Körper wird dazu gezwungen, dass die Atmung reguliert wird. Wer Medikamente gegen die Angst verschrieben erhalten hat, kann diese einnehmen. Keiner sollte eine Selbstmedikation versuchen, damit die Symptome leichter werden. Die Betroffenen sollten sich wohlfühlen und dafür eignen sich ein warmes Bad, der beruhigende Kräutertee oder auch die Atemübungen.

Hilfreich sind oft der Gewichtsverlust, das gesunde Essen und ein körperliches Training. Jeder sollte für Entspannung sorgen und auch Tagebucheinträge können sehr hilfreich sein.

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